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Ihr Passivhaus von Svedo

Für die Erstellung unserer Passivhauslinie arbeiten wir intensiv mit erfahrenen Planern und Architekten sowie den entsprechenden Haustechnikfachleuten zusammen.

Was ist ein Passivhaus?

Der Begriff Passivhaus beschreibt den Energiestandard eines Gebäudes. Ein Passivhaus ist die Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (in einen anderen Energiestandard). Ein Passivhaus bietet — im Gegensatz zu einem Haus in traditioneller Bauweise — ganzjährig eine angenehme Raumtemperatur ohne den konventionellen Einsatz einer Heizung.
Für ein Passivhaus gilt nach der gängigen Definition, ursprünglich entwickelt vom Passivhaus-Institut Darmstadt: das Passivhaus hat einen Heizenergiebedarf von höchstens 15 kWh/(m²a). Dies entspricht etwa 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.
 
Gemäß Passivhaus Institut Darmstadt muss ein Passivhaus folgende Kriterien erfüllen:

  • Heizwärmebedarf für das Passivhaus < 15 kWh/(m²a)
  • Heizlast für das Passivhaus < 10 W/m² 
  • Luftdichtheit n50 für das Passivhaus < 0,6/h 
  • Primärenergiebedarf für das Passivhaus < 120 kWh/(m²a)

Zum Vergleich:   

  • Wohnhäuser aus den 60er und 70er Jahren benötigen etwa 300 kWh/(m²a) - also etwa das Zwanzigfache im Vergleich zum Passivhaus!
  • Der Durchschnittsverbrauch der deutschen Häuser liegt zur Zeit nach DENA bei 220 kWh/ (m²a) - also etwa das Fünfzehnfache im Vergleich zum Passivhaus!
  • Die bis 31. Januar 2002 geltende Wärmeschutzverordnung (WSVO 95) Deutschlands schrieb für Neubauten einen Höchstwert von 100 kWh/(m²a) vor - also etwa das Sechsfache im Vergleich zum Passivhaus!
  • Ein Niedrigenergiehaus benötigt 75 kWh/(m²a). Dies ist die Höchstgrenze nach der seit 1. Februar 2002 in Deutschland geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) - also etwa das Fünffache im Vergleich zum Passivhaus!
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Deutschland fördert Häuser mit weniger als 60 bzw. 40 kWh/(m²a). Daher genannt KfW-60-Haus / KfW-40-Haus. Das bedeutet für das KfW-60-Energiesparhaus etwa das Vierfache und für das KfW-40-Energiesparhaus etwa das Zwei- bis Dreifache im Vergleich zu einem Passivhaus!
  • Der Schweizer Minergiestandard schreibt für neue Wohnbauten 42 kWh/(m²a) vor, ähnlich wie das Kfw-40-Energiesparhaus!

Mit der Sanierung der Häuser mit Baujahr vor 1980 auf Niedrigenergiehausstandard könnten 2/3 des Energiebedarfs aller Häuser eingespart werden. Interessant ist bei dieser Betrachtung die Tatsache, dass 75% der Häuser 95% des gesamten Energiebedarfes aller Häuser verbrauchen.

Passivhäuser erreichen die enorme Energieeinsparung durch besonders energieeffiziente Bauteile und durch besondere Haustechnik, insbesondere Lüftungstechnik. Am Komfort eines Passivhauses wird allerdings nicht gespart, im Gegenteil: Der Komfort in einem Passivhaus wird zu einem herkömmlichen Haus sogar spürbar verbessert.

Aber das Passivhaus ist mehr als nur ein einfaches Energiesparhaus. Das Konzept eines Passivhauses ist vielmehr ein umfassender Ansatz für ein preiswertes, gesundes, qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Bauen. Informieren Sie sich über das Svedo Passivhaus!

Heutige Neubauten sind so luftdicht gebaut, dass die Lufterneuerung allein durch Fugen und Ritzen bei Weitem nicht ausreichend ist. Aber auch die vielfach empfohlene Fensterlüftung bringt keine befriedigenden Ergebnisse. Frische Luft in Ihrem Haus ist nicht nur eine Frage des Wohnkomforts, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes Leben. Aus diesem Grund empfehlen wir die Wohnungslüftung als Schlüsseltechnik sowohl für alle neu zu bauenden Wohngebäude als auch alle Wohnhaussanierungen der Zukunft. Selbstverständlich erfordern Wohnungslüftungsanlagen von den Bauherren zusätzliche Investitionen. Auf der anderen Seite trägt diese Wohnungslüftung aber auch erheblich zur Energieeinsparung bei und senkt somit spürbar die Energiekosten Ihres Hauses. Lüftungsanlagen in Passivhausqualität erlauben einen wirtschaftlichen Betrieb.

In einem gut geplanten Passivhaus kommt also mit der Lüftungsanlage ohnehin frische Luft in jeden Raum. Wenn nun diese Luft auch die Heizaufgabe mit übernimmt - ohne hohe Luftmengen, ohne Umluft, ohne Geräusche ohne Zugerscheinungen - dann macht sich die Lüftung in einem Passivhaus gleich doppelt bezahlt. Möglich ist dieses Konzept der Frischluftheizung aber nur in einem Haus mit wirklich guter und technisch durchdachter Außendämmung. Eben in einem Svedo Passivhaus, einem LiNiE_P-Haus. Die maximale Transmissionsheizlast muss weniger als 10 W/m² betragen, damit die Frischluft auch die Wärme transportieren kann.

Informieren Sie sich über das Svedo Passivhaus...

 

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